Ich halte von Matrixzertifizierungen generell garnichts, wie diese z.Zt von großen Zertifizierungsgesellschaften und vorgeschalteten Beratern/Interessengruppen/Vereinen durchgeführt werden. Habe fünf konkete Fälle im Bereich Apotheken und Ingenieurbüros erlebt, die zwar für das Unternehmen billig waren aber dem Unternehmen selbst nur das "Papperl and er Wand" und keinerlei Systemverständnis für ein QM System nach DIN EN ISO 9001:2000 brachten.
Wer weiß, auf Grund welcher Vorgabe das für verschiedenen Konkurrenzunternehmen ohne jede geschäftliche Verbindung zulässig ist und von der TGA toleriert und unterstützt wird? Wo kann ich das nachlesen?
mfg Qualitussy
Spruch: Bitte bedenken Sie bitte rechtzeitig: Wenn Sie nur ein Zertifikat und kein „praktiziertes“ und „lebendes“ Managementsystem brauchen:
· kaufen Sie sich statt dessen eine alte Bibel;
· diese Bibel behält ihren Wert.
Zeit um darin zu lesen haben Sie, wenn Sie keine Kunden mehr haben.
eine Matrixzertifizierung ist durchaus vorteilhaft für Unternehmen/Organisationen mit mehreren Standorten, wenn das Unternehmen eine einheitliche Qualitätspolitik/-strategie verfolgt. Wir machen sehr gute Erfahrungen. Die Auditoren können vergleichen, wer was gut macht und können andere Standorte, die in dieser Disziplin schwächer sind, ermutigen diese "Good Practice" auch einzuführen.
Ich weiß dass für eine Matrixzertifizierung eine gemeinsame Qualitätspolitik und ein gemeinsames QMS Voraussetzung sind. Viele Zertifizierer legen sowas sehr flexibel aus.
Die von Dir beschriebenen Fälle (ich kennen weitere Beispiele)schädigen leider weiter den Wert von Zertifizierungen.
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