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Da kann ich leider nur zustimmen :( Man muß das sogar noch schärfer ausdrücken und zwischen EQA und LEP unterscheiden. Zum deutschen LEP habe ich noch nie eine echte Staatspräsenz erlebt, halt nur maximal eine Stellvertreterrepresentanz. In anderen Ländern sieht das ganz anders aus ! Aber den EQA ebenfalls nur durch einen Vertreter der 2. Reihe zu überreichen kommt mir wie eine Ohrfeige für die europäischen Firmen vor. Business Excellence wird in Deutschland wohl nicht als solche empfunden, sondern irgendwo in die ISO-Ecke gesteckt und das ist ja eh eine Aufgabe die man delegiert und sobald möglich abhakt. Eine Umfrage, die wir vor einiger Zeit gemeinsam mit Fraunhofer durchgeführt haben verdeutlicht dies: fast 90% der befragten Manager gaben an, daß ein ganzheitliches QM in ihrer Firma implementiert und vom Management unterstützt sei, aber nur 17,5% kannten sich im EFQM Modell aus. Mehr Details hierzu finden Sie im Bereich "TQM-Wissen" auf unserer Homepage http://www.ibk-group.de Ich glaube ein Problem in Deutschland ist unser "Perfektionsdrang" - wenn ich etwas nicht von vorn herein als 100% umsetzbar sehe, dann fang ich erst gar nicht an. Das entspricht ja aber nicht dem Modell, das einen Leitkarakter hat und keine Checkliste ist, bei der ich erreichtes abhake. Sieht man ja schon daran, daß die besten Firmen Europas gerade mal in dem Bereich liegen, in dem sie 2/3 des theoretisch möglichen Scorings erreichen - und das ist schon sher gut ! Mich würde generell eine Diskussionsgruppe interessieren, die sich mal mit diesem Thema (Warum hinkt D bei EFQM dem Rest Europas hinterher, obwohl wir mit Abstand die meisten Mitglieder stellen?) auseinandersetzt. Wer hat Interesse ? CAD
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