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Dieses Thema hat 7 Antworten
und wurde 1.108 mal aufgerufen
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Gert

23.11.2004 07:50
FMEA Zitat · antworten

Als TS 16949 zertifiziertes Unternehmen haben wir deutsche (z.B. BMW) und amerikanische Kunden (Ford). In Bezug auf FMEA verweist die TS auf die kundenspezifischen Anforderungen, also auf die VDA-Bände und QS 900o Manuals für FMEA, in denen zwei unterschiedliche FMEA-Ansätze beschrieben werden. Was wir nun wirklich nicht wollen, ist mit 2 verschiedenen FMEA Methoden zu arbeiten (doppelt Training, verschiede Formulare, Verwirrung usw). Das kann sich ja wohl kein Unternehmen leisten.
Gibt es jemand der dasselbe Problem hat und gelöst hat?

MfG
Gert

Karl Offline


Beiträge: 2

23.11.2004 16:27
#2 RE:FMEA Zitat · antworten

HI
war bei unserer Audit kein Thema. Der TS Auditor (3x) hat zu dem Thema keine Bemerkung fallen lassen.
LG
Karl

manni Offline


Beiträge: 4

03.12.2004 10:20
#3 RE:FMEA Zitat · antworten

Sie sollten sich für einen Ansatz entscheiden und diesen selbstbewußt und plausibel vertreten.
Manni

Peter

21.01.2005 12:30
#4 RE:FMEA Zitat · antworten

Haben eine Software im Einsatz von einem erfahrenen Berater. Diese ist durchweg mit Auszeichnung durch die Zertifizierung gekommen.
Preis ca. 1.600 Euro. Echt top.

Mail mich für weitere Infos einfach an: web@er-joerg.de

Dino Offline


Beiträge: 1

27.01.2005 10:00
#5 RE:FMEA Zitat · antworten

Hallo,

wenn man sich für einen Ansatz entscheidet UND den Kunden gegenüber vertreten kann,
so ist das Thema vom Tisch.

Dem Auditor dann erklären, dass aus wirtschaftlichen Gründen und zwecks Einheitlicher
Vorgehensweise dies so gemacht wird, dann funktioniert das.

So habe ich das gelöst.

Viel Glück......

Dino

Mojo

16.02.2005 21:54
#6 RE:FMEA Zitat · antworten

Hi!

Wir haben immer die Diskussion bei welcher RPZ muss denn nun eine Maßnahme ergriffen werden. Gibt es da eine vorgegebene Grenze oder Richtlinie?

mfg
Mojo

Gert

18.02.2005 14:33
#7 RE:FMEA Zitat · antworten

Mojo, erstmal müsste man Euer Bewertungsschema wissen. Letztendlich hängt es aber von Euch ab, ob nun 100 oder 50 oder was immer die Eingriffsgrenze ist. Ist eine Risikoabschätzung. Vergesst nicht, auch bei kleiner RPZ Euch solche potentiellen Fehler anzuschauen, die eine große Kundenbedeutung haben.
MfG
Gert

Tom

25.04.2005 21:04
#8 RE:FMEA Zitat · antworten

Hi,
das Thema mit QS9000 FMEA oder VDA ist prinzipiell nicht so schwierig. Wenn ihr die VDA-Methode ausübt, erschlagt ihr in jedem Fall QS 9000. Unterschiedlich sind dann eigentlich nur die Formblätter. Das kann man lösen, in dem man eine gängige FMEA-Software einsetzt, bei denen man zwischen QS9000 und VDA-Formblatt beliebig hin und her schalten kann (z.B. IQ-FMEA, Plato, QSYS etc.)
Eigentlich bin ich der Meinung, dass QS9000 bei der 3rd Edition etwas vom VDA gekupfert hat ;-)

Die Schwierigkeit bezüglich der VDA-Methode ist, dass man Systemstrukturen aufbauen muss, was aber von der Systematik ein Vorteil ist.

Bzgl. RPZ: Sowohl beim VDA als auch bei QS9000 wird empfohlen keinen fest RPZ-Grenze zu haben um weitere Maßnahme zu ergreifen. Eine feste Eingriffsgrenze gibt es nicht mehr, das war früher mal so und sollte eigentlich Geschichte sein - negativ-Beispiele siehe NASA!!! Die RPZ ist eigentlich nur eine Zahl, die die Rangfolge angibt bei welchen Ursachen Verbesserung notwendig ist.

Es ist immer die Einzelbetrachtung notwendig bzgl. Bedeutung der Auswirkung, Auftretenswahrscheinlichkeit der Ursache trotz aller bisherig getroffener Vermeidungsmaßnahmen und Entdeckungswahrscheinlichkeit der Ursache bzw. des Fehlers trotz aller bisherig getroffener Entdeckungsmaßnahmen.
Dies ist bei QS9000 und VDA identisch ;-)

Gruß
Tom

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